| Thema |
ständige Schmerzen an Zahn und Wangenknochen |
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Autor
Wolfgang
Datum
11.01.10 09:44
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Hallo, ich habe seit meinem 18 Lebensjahr Zahnersatz und schon immer Probleme mit meinen Zähnen gehabt. Seit 2007 wurden die einzelnen Brücken erneuert bzw. erweitert. Ein Zahn auf der rechten unteren Seite wurde relativ problemlos durch ein Implantat ersetzt. Die Behandlung wurde im Sommer 2009 abgeschlossen. Im November 09 bekam ich an einem unteren vorderen natürlichen Zahn und oben hinten links unter der Brücke heftige Zahnschmerzen. Eine Zahnfleischbehandlung und Antibiotika folgte. Auf dem Röntgenbild war an beiden Stellen Knochenabau zu erkennen. Seitdem nehme ich nun das 3. Antibiotika ein und bekomme regelmäßig lokal Antibiotika in die Taschen hineingespritzt. Leider ohne Erfolg. Tagsüber habe ich Beschwerden an den besagten Zähnen und auch heftige Schmerzen an dem Wangenknochen, die sich nachts noch verstärken. Ich schlafe keine Nacht mehr durch. Das Zahnfleisch sieht eigentlich gut aus, ist schön rosa und blutet gar nicht. Dennoch habe ich nach wie vor diese Schmerzen, die mich tagtäglich lähmen. Als weitere Maßnahme ist das Aufschneiden des Zahnfleisches geplant. Optional eine Laserbehandlung. Da ich etwas verzeifelt bin, frage ich Sie, welche Möglichkeiten es alternativ gibt, um die Schmerzen wegzubekommen. Die dauerhafte Einnahme von Schmerzmittel kann ja keine Lösung sein. Mir ist klar, dass sie keine Ferndiagnose stellen können. Dennoch bin ich für eine kleine Ratschläge dankbar. Ist es ratsam, einen spezialisierten Paradontologen hinzuziehen oder soll ich meinem Zahnarzt weiterhin das Vertrauen schenken?
LG
Wolfgang
Als weitere Maßnahme bleibt nur noch das Zahnfleisch aufzuschneiden und evtl.. Eiterherde zu entfernen. Eine Laserbehandlung wäre auch noch möglich. Ich bin ziemlich verzweifelt, da ich dauernd krank bin und in meiner beruflichen und familiären Leistung wie gesagt beeinträchtigt bin. Ich bin 48 Jahre alt. Können Sie mir hier weiterhelfen, Ratschläge geben oder mich ggfs. behandeln?
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Autor
Dr. Wolfgang H. Koch
Datum
24.02.10 13:12 |
Hallo Wolfgang,
Sie haben richtig erkannt, dass eine Ferndiagnose nicht möglich ist. Ich rate Ihnen, eine zweite Meinung bei einem spezialisierten Parodontologen einzuholen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang H. Koch
Dr. med. dent.
Vorsitzender Deutsche Parodontose-Hilfe e.V.
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