| Thema |
Erfolgsaussichten Zahnfleischtaschensanierung? |
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Autor
D.G.
Datum
15.04.10 18:02
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Hallo,
zwecks fehlender Internetaffinität frage ich hier mal an Stelle meiner Mutter nach.
Es sieht so aus:
Sie ist 64 Jahre. Nichtraucherin. Osteoporose (wird mit Biphosphonaten als Infusion behandelt; Einnahme von Calcium und Vitamin D). Relativ schwaches Immunsystem. Lichen planus am Zahnfleisch.
Trotz täglicher, gründlicher Zahnpflege (inkl. Zahnseide und Interdentalbürsten) und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung schwerer Zahnfleischschwund. Starker Zahnstein. Kieferknochen baut sich ab.
Laut Parodontal-Befund (Florida Probe) schwere Parodontitis, 15% der Taschen mit Tiefe >= 3,4 mm. Aber: alle Zähne sitzen fest. Ein Gentest wurde bisher noch nicht durchgeführt.
Der Zahnarzt rät zur Sanierung der Zahnfleischtaschen.
Auch eingedenk der finanziellen Folgen hier nun die Fragen:
- Wie realistisch ist es, dass bei obigen Bedingungen die Sanierung tatsächlich hilft? (Der Zahnarzt sagt -- es sei ihm hoch angerechnet --, dass es keine Garantie gibt, dass der Spuk danach vorbei ist.)
- Ist ständige professionelle Nachsorge nach diesem Eingriff zwingend notwendig?
- Was genau würde ein Gentest tatsächlich bringen?
Erfahrungsberichte von Personen, die sich die Zahnfleischtaschen sanieren haben lassen, wären auch herzlich willkommen.
Einstweilen vielen Dank für's Lesen. |
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Autor
D.G.
Datum
15.04.10 18:40 |
Verzeihung, irgendwie wurden alle Umlaute verschluckt. Hier noch einmal:
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Hallo,
zwecks fehlender Internetaffinitaet frage ich hier mal an Stelle meiner Mutter nach.
Es sieht so aus:
Sie ist 64 Jahre. Nichtraucherin. Osteoporose (wird mit Biphosphonaten als Infusion behandelt; Einnahme von Calcium und Vitamin D). Relativ schwaches Immunsystem. Lichen planus am Zahnfleisch.
Trotz taeglicher, gruendlicher Zahnpflege (inkl. Zahnseide und Interdentalbuersten) und regelmaeßiger professioneller Zahnreinigung schwerer Zahnfleischschwund. Starker Zahnstein. Kieferknochen baut sich ab.
Laut Parodontal-Befund (Florida Probe) schwere Parodontitis, 15% der Taschen mit Tiefe >= 3,4 mm. Aber: alle Zaehne sitzen fest. Ein Gentest wurde bisher noch nicht durchgefuehrt.
Der Zahnarzt raet zur Sanierung der Zahnfleischtaschen.
Auch eingedenk der finanziellen Folgen hier nun die Fragen:
- Wie realistisch ist es, dass bei obigen Bedingungen die Sanierung tatsaechlich hilft? (Der Zahnarzt sagt -- es sei ihm hoch angerechnet --, dass es keine Garantie gibt, dass der Spuk danach vorbei ist.)
- Ist staendige professionelle Nachsorge nach diesem Eingriff zwingend notwendig?
- Was genau wuerde ein Gentest tatsaechlich bringen?
Erfahrungsberichte von Personen, die sich die Zahnfleischtaschen sanieren haben lassen, waeren auch herzlich willkommen.
Einstweilen vielen Dank fuer's Lesen. |
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Autor
Dirlewanger
Datum
18.04.10 18:26 |
Ich sehe da keine Probleme. Eine konventionelle Reinigung subgingival durch den Arzt und eine krankheitsbezogene Vor- und Nachbehandlung durch eine Dentalhygienikerin in 4-6 monatigem Abstand wäre die richtige Therapie. Es darf kein Zahn verloren gehen, weil Implantate bei Bisphosphonaten i.v. kontraindiziert sind.
Knochenaufbauten werden wahrscheinlich nicht funktionieren.
Dirlewanger |
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Autor
Dr. Wolfgang H. Koch
Datum
20.04.10 14:44 |
Guten Tag,
nach unserer Einschätzung handelt der behandelnde Zahnarzt Ihrer Mutter richtig. Grundsätzlich ist eine Garantie, besonders aufgrund der medikamentösen Belastung, nicht möglich. Ein Gen-Test ist nur dann sinnvoll, wenn eine akute Entzündung vorliegt. Die Details können Sie im Rahmen unseres Internetauftritts nachlesen.
Vielen Dank.
Liebe Grüße
Wolfgang H. Koch
Dr. med. dent.
1. Vorsitzender der Deutschen Parodontose Hilfe e.V. |
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