| Thema |
Neuer Zahnersatz und Parodontose |
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Autor
mountainfan
Datum
16.07.10 19:07
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im Jahr 2008 habe ich eine Parodontosebehandlung bekommen. Danach wurde eine komplette Sanierung der Zähne am Oberkiefer (einzelne Krone + 2 Implantate auf der linken Seite). Heute die Hiobbotschaft bei meinem Zahnarzt: fortgeschrittene Parodontose, obwohl mein Zahnfleisch straff und gesund aussieht und nicht blutet. Im Anschluß folgte eine prof. Zahnreinigung und einen Test um den Keimtyp festzustellen. Ich bin ziemlich verärgert, da ich für den Zahnersatz eine Menge Geld bezahlt habe und frage mich wie so mein Zahnartz die Parodontose nicht besser behandelt hat. Ich denke man sollte Parodontosefrei sein, bevor ein Zahnersatz draufkommt, oder irre ich mich? |
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Autor
Dr. Wolfgang H. Koch
Datum
03.08.10 10:53 |
Sehr geehrte Frau Paolosky,
Sehr geehrter Herr Paolosky,
die Parodontose ist grundsätzlich keine Erkrankung, die man "ausrotten" kann. Sie ist laienhaft ausgedrückt, ein lebenslanger Pflegefall. Es kann immer wieder zu einem erneuten "Aufflammen" der Entzündung kommen. Aus diesem Grund sollte man, je nach Ausprägungsgrad mindestens 2 x pro Jahr einen Zahnarzt aufsuchen, um frühzeitig eine Rückentwicklung festzustellen. Auch wenn Ihr Zahnfleisch "straff und gesund aussieht und nicht blutet",reicht dieser subjektive Eindruck zur Diagnosestellung nicht aus.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang H. Koch
Dr. med. dent.
Vorsitzender
Deustche Parodontose-Hilfe e.V. |
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